von Diana Sophie Wert, 3. Klasse, Paul-Maar-Schule


In der Stadt Bad Homburg lebte ein bekannter Bäcker. Seine Familie backte für die Bürger der Stadt schon seit vielen Generationen. Der Bäcker hieß Michael Back-Back. Er backte liebend gerne den ganzen Tag und war für seine Leckereien, besonders bei den Kindern, bekannt.

Eines Tages wollte er ein neues Rezept für Weihnachtsplätzchen ausprobieren. Dazu bereitete er zuerst den Teig vor. Er nahm Mehl, Milch, Ei, Zucker und Salz und knetete den Teig. Danach drehte er sich dreimal im Kreis, einmal nach links, zweimal nach rechts und sprach die Worte:

„Backe backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen. Plätzchen werdet lecker, das sagt euch euer Bäcker.“


Dann hatte Michael Back-Back die Plätzchen ausgestochen und sie in den Ofen getan. Es dauerte nicht lange und die Plätzchen wurden goldbraun. Bis dahin war alles ganz normal. Die Plätzchen waren noch heiß, aber als sie kalt wurden, wurde es verrückt. Die Plätzchen lagen nicht mehr sondern standen. Der Bäcker konnte seinen Augen nicht trauen. Er backte schon sein ganzes Leben lang, aber so etwas hatte er noch nie gesehen oder gehört.


Den Plätzchen war kalt. Die armen Kleinen standen vor dem Bäcker. Dann hatte der Bäcker seine Angst verjagt und die Weihnachtsplätzchen aufgewärmt. Der Bäcker baute sogar ein Plätzchenhaus. Dazu klatschte Bäcker Back-Back zehnmal in die Hände und das Haus war fertig. Die Plätzchen schauten sich drinnen um und stellten fest, dass die Möbel noch fehlten. Sie schauten ganz traurig. Der Bäcker war ganz ihrer Meinung. Bäcker Back-Back war aber schon dabei. Er rührte noch mehr Teig an und machte Möbel daraus. Er knetete ein Sofa, einen Tisch und acht Stühle. Sogar eine kleine Lampe bereitete er vor. Dann pfiff er zweimal, schnipste mit den Fingern und fing an zu singen: „In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei.“ Und sie da, die Lampe fing an zu leuchten.

Die Plätzchen waren sehr froh über ihr neues Zuhause. Sie bedankten sich bei Bäcker Back-Back und zogen in ihr neues Haus ein. Was für ein verrückter Tag…

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von Nele Schnell, Klasse Flex C, Paul-Maar-Schule


Es war einmal eine glückliche Familie, die in Bad Homburg wohnte. Sie hatte fünf Kinder und der Vater sollte dieses Jahr den Weihnachtsmann spielen. Die Kinder hatten sich schon so darauf gefreut. Doch es kam anders als die Kinder es sich gedacht hatten – und so fängt die Geschichte an…

Es ist still in der Stadt. Der Wind pfeift leise durch die Gassen und um den weißen Turm im Schlosshof. Der Mond scheint hell, also kann Christian gut sehen. Der verkleidete Vater der fünf Kinder schleicht leise von Haus zu Haus. Dabei schaut er immer, dass ihn niemand bemerkt. Er freut sich schon auf die Hoffnungssterne, denn er weiß, dass jedes Geschenk, dass seinen Weg zu einem Kind findet, einen Hoffnungsstern über der Stadt aufsteigen lässt.

Doch plötzlich hört Christian ein Geräusch. Schnell versteckt er sich hinter einer Mülltonne, die hier überall rumstehen. Aber er kann seinen Augen kaum trauen: eine schwarze Gestalt huscht von Haus zu Haus und von Baum zu Busch. Die Gestalt trägt mehrere Taschen – und einen Gürtel mit einem Revolver! Christian zittert plötzlich am ganzen Leib.


Die Gestalt sucht sich eines der Häuser aus, wo Christian schon Geschenke ausgeteilt hat, und bricht das Fenster auf. Der Dieb ist gelenkig und steigt durch das Fenster. Christian traut sich auch zum Fenster, lugt hinein und sieht den Dieb, wie er lautlos eine der Taschen nimmt und alle Geschenke einpackt. So macht der Dieb es auch in den anderen Häusern. Christian folgt ihm unauffällig und sieht erstaunt zu, wie der Dieb bei allen Häusern einsteigt, bei denen er bereits die Geschenke ausgeteilt hatte.


„So eine Unverschämtheit!“, sagt sich Christian und verschränkt die Arme. Er denkt an den dunklen Himmel über der Stadt, weil kein Hoffnungsstern aufsteigen kann, um die Weihnachtsnacht zu erhellen. Doch dann sieht er, wie der Dieb sich auf einen Stuhl stellt und etwas aus einem Schrank holt. Der Vater macht die Augen zu – er ist sich sicher, dass gleich irgendetwas herunterfällt. Doch als er die Augen wieder öffnet, fällt er fast in Ohnmacht: der Dieb hat ihn wahrscheinlich gehört und der Revolver ist direkt auf ihn gerichtet!

Plötzlich rennt der Dieb auf ihn zu! Er springt durch das Fenster und kommt ihm immer näher. Christian sprintet durch die Straßen – es geht um sein Leben. Er rennt und rennt, bis plötzlich drei andere Diebe auf ihn zulaufen. Doch Christian hat so viel Anlauf, dass er einfach über die drei Diebe springt und weiterläuft, bis kein Dieb mehr zu sehen ist.


Keuchend bleibt er stehen – das war ein Abenteuer! Da fällt ihm plötzlich wieder ein, dass er noch die Geschenke fertig austeilen muss, um die Weihnachtsnacht zu retten! Schnell greift er nach dem Sack und läuft los, schmeißt durch jedes Fenster ein paar Geschenke, ergreift noch die Tasche, die der Dieb verloren hat und rennt weiter, und rennt und rennt, er denkt an die ganzen Hoffnungssterne, aber er weiß schon jetzt, dass er es nicht mehr schaffen wird, alle Geschenke zu verteilen. Er verzweifelt, denn er braucht Hilfe!


Doch plötzlich kommen ganz viele Engel angeflogen, die Christian die Geschenke abnehmen und sie in alle Häuser bringen – und es geschieht ein Wunder: viele Lichter gehen an und man hört die Engel singen: „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie schön sind Deine Blätter.“ – Weihnachten kann beginnen! Und am Abend steigen doch noch tausende Hoffnungssterne auf über den Bad Homburger Himmel.

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von Harry Georgopoulos, 7. KLasse, Humboldtschule


Teil 1: Erklärung

Schon seit Wochen habe ich diese Träume, wo ich verfolgt werde von Sachen, die mich in der Vergangenheit geplagt haben und anscheinend kann ich immer noch nicht <nach vorne blicken> wie manche sagen mögen, doch am Ende, bevor ich durchgeschwitzt in meinem Bett aufwache sehe ich immer diese Sterne.

Aber zuerst. Hi, mein Name ist Max und ich lebe in einer großen Stadt namens Bad Homburg.

Hier verbrachte ich mein ganzes Leben.

Also. Bald ist Heiligabend, daher fingen Leute ihre Häuser oder Wohnungen zu weihnachtlich zu schmücken, die ersten Schneeflocken fingen an von Himmel zu fallen und immer wird im Zentrum der Stadt ein riesiger Tannenbaum aufgestellt und verziert.

Jeder freut sich auf jeden kommenden Tag in dieser Zeit.

Außer ich. Ich war nie so ein Weihnachtstyp. In der Vergangenheit sind genau in dieser Zeit die meisten Unglücke passiert oder meiner Familie. Dazu später. Aber zurück zum Thema.


Seit gefühlt ´ne Woche plagen mich Albträume und ich weiß nicht was sie zu bedeuten haben. Wenn ich aufwache, erinnere ich ´mich kaum an das, was im Traum passiert ist. Ich weiß, dass es Sachen aus der Vergangenheit waren aber nicht welche.

Doch das Ende, bevor ich aufwache, ist am komischsten.

Immer, bevor mich die Sachen schnappen konnten, vor denen ich versuchte wegzurennen, sehe ich Sterne.

Ich weiß das klingt komischer als ich erwartet habe, dass es klingt, aber hört mir bitte bis zum Ende zu.

Also die Sache ist, wegen den Alpträumen wache ich so um 3.30 Uhr morgens auf, oder früher, und kann nicht mehr einschlafen.

Die normalen Folgen von sowas ist, man kann es sich vielleicht denken, Probleme in der Schule.

Ehrlich gesagt habe ich generell Konzentrationsprobleme, aber Schlaflosigkeit macht alles schlimmer.


Teil 2: Unglück in der Familie

Erinnert ihr euch daran als ich gesagt habe in der Weihnachtszeit passierten mir und meiner Familie die meisten Unglücke.

Zum Beispiel ist vorvorletzte Weihnachten der Tannenbaum in Flammen entfacht und das ohne, dass irgendetwas in der Nähe war, was entzündbar war.

Oder vor drei Jahren als wir bei Meiner Großmutter waren und ihre zwei Katzen in die Dunkelheit der Nacht ausgebückst sind.

Diese sind dann erst nach zwei Wochen zurückgekommen. Jedoch waren dies nicht die schlimmsten Erlebnisse.

Das schlimmste, was mir passiert ist war letzte Weihnachten. Meine Eltern waren ausgegangen und ich lud meinen Freund (den ich seit dem Kindergarten kenne) zu mir eingeladen.

So war ich nicht allein. Nach ein paar Stunden ging er wieder.

Doch als meine Eltern zurückkommen wollten, verwickelten sie sich in einen Autounfall und nur meine Mutter kam unbeschadet raus.


Teil 3: Mein letzter Traum

Gestern lag ich wieder in meinem Albtraum.

Rennend vor meiner tragischen Vergangenheit und darauf hoffend, dass das endlich aufhören würde…doch es endete nicht.

Die Schatten schlimmer Geschehnisse kamen immer näher.

Kurz bevor sie mich schnappen konnten, packte mich eine Hand.

Aul ich mich umdrehte konnte ich nicht meinen Augen trauen.

Es war kein Stern wie sonst, sondern mein Vater, der mir ins Ohr flüsterte, wie lieb er mich hat. Ende des Traums

Seit diesem Tag hatte ich keine Albträume mehr und immer, wenn ich einen Stern sehe, weiß ich, dass es jemand ist, der mir Hoffnung gibt.

Hoffnungssterne.

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