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Von Momo Anderson, 3b, Landgraf-Ludwig Schule


Erstes Kapitel aus der Geschichte : "Wie Tiger und Bär zu Homburg Weihnachten feierten" Eine Geschichte von Momo Anderson - mit Ratschlägen von Papa, verfasst aus Freude an Janosch's Erzählungen mit dem kleinen Tiger und dem kleinen Bär. Zu Weihnachten 2023

Dieses Jahr waren der kleine Tiger und der kleine Bär zu Besuch in Bad Homburg am schönen Taunus, um auf das Haus des Wanderzebras Windhoek in der Altstadt unter dem schmucken Schloss aufzupassen. Das Wanderzebra Windhoek ist ein guter Freund des Wanderesels Mallorca. Sie trafen sich vergangenen Sommer auf der Sommernachtsparty mit Glühwürmchentraum und Gänsewein bei Tante Gans in Friedrichdorf. Es gab sogar getrocknete Schwarzwurz-Ruten und Rote-Beete-Chips – köstlich!!

Da kamen Tiger, Bär und Wanderzebra ins Gespräch : Waldfrüchte und Wurzelgemüse. Hier und dort. Europa und Trockensavanne.

Windhoek arbeitet für den Kurdoktor Walterfrosch in der Wirbelsäulen-Klinik am Kurpark in Bad Homburg und hilft beim richten von Rückenproblemen. Hufschlagbehandlung. Den Winter verbringt er allerdings weiter im Süden, bei seiner Familie in Namibia, in Südafrika. Noch gibt es kein Schlauchtelefon. Nun saßen Tiger und Bär auf dem kuschlig warmen Sofa in Winhoeks Wohnzimmer und erholten sich von der Weihnachtsstadt, die sie am Nachmittag besuchten. Sie hatten kalte Füße und waren sehr müde. Der warme Kakao tat wohlich gut und die Lebkuchenkekse mundeten vorzüglich. Es war schon fast dunkel und die Laternen gingen außen an. Da sagte der kleine Tiger zum kleinen Bären: "Du Bär, das Wohnzimmer ist so leer – lass’ uns einen Weihnachtsbaum finden! Oben im Schloss stand die Tür zum Geräteschuppen noch offen – vielleicht findet sich dort eine Säge, die keiner über Weihnachten braucht?"

Sie zogen sich warm an: lange Unterhosen, Kuschelpullover, warme Hosen, dicke Jacken, flauschige Fäustlinge, Bommelmützen, Schlitten und Taschenlampe auch nicht vergessen.

Sie stiegen wieder hinauf zum Schloss – zwischen Uhrenturm und weißem Turm zog der Vollmond auf. "Heh Tiger, hast du sie?" raunte leise der Bär – "Kurz, mittel oder lang?" kam es aus dem Schuppen. "Am besten für uns beide!", antwortete der Bär. Mit der Bügelsäge auf dem Schlitten ging es weiter, durch die weihnachtliche Stadt. Was für ein Duft in der Champagner-Luft! "Du Tiger, bestimmt kennst Du dich aus: wo finden wir das schönste Bäumchen?" – "Natürlich im Köhlerwald, aber bloß wo?" fragte sich der Bär...

"Du Bär, ich kenn' da 'ne Stelle am Seulbach, bei den Auen, wo Bäumchen an Bäumchen stehen – nicht weit von Tante Gans! Im Sommer gibt dort die besten Pfifferlinge – vielleicht finden wir jetzt noch Austernseitlinge! Oh wie köstlich zu Weihnachten, sag' ich dir!". "Au ja, lass' uns gleich dorthin los!” drängte der Bär.


Der Mond schien immer heller und zusammen waren sie allerbester Dinge. Sie kamen zum Kurpark – kurz darauf in den geheimnisvollen Wald. Sie stapften durch den Schnee, über knackende Äste, durch die Schatten der Bäume. Den Schlitten immer hinterher. Ab und zu das Rascheln verspäteter Eichhörnchen und das Knicken und Knacken futtersuchender Rehe. Oben, über den kahlen Baumkronen das Band der Milchstraße. Der Bär machte lieber die Taschenlampe an: "Stöckchen übersehen – Steißbein kaputt.", dachte er sich und fühlte sich wohler. Es war herrlich, im winterlichen Wald zur Stunde der Sterne unterwegs zu sein, um den schönsten Baum der Stadt zu finden.

"Ei daaaaaa! ... Eine Sternschnuppe!! Hast Du sie gesehen, Tiger?" Nee, hatte er nicht: Hatte eben noch die Schnauze im Schnee und nach Pilzen gesucht... "Und daaaa!! ... Noch eine!!! ... und wie sie rannte und brannte, rauschte und brauste: w - u - n - d - e - r - s - c - h - ö - n!" Tiger und Bär verdrehten sich vor lauter Staunen die Hälse.

Der Tiger verschluckte eine Schneeflocke und musste husten – die Sternschnuppe verschwand im Osten: "Du Bär, da müssen wir nach!" hustete der Tiger und zog los. Hinaus aus dem verschneiten Wald, über knackende Stöckchen und durch rieselnde Gebüsche – der kleine Bär folgte, sagte aber nichts. Sehr ruhig und friedlich war es hier draußen zwischen den Bäumen, auf den Wiesen. Sie hielten inne – was nun, ihr beiden?

"Hör' mal Bär, hörst du das nicht auch?" Sie sperrten Augen, Ohren, Mund und Nase auf: Da war doch tatsächlich von ganz weit her weihnachtliches Geläut dem Sternenhimmel zu entnehmen: "Da kommt doch wer?!", raunte der Tiger... "Weiß' nicht, kann nichts sehen ! Du hast bessere Augen als ich!"... Der Tiger kniff die Augen zusammen – sah aber nicht viel mehr: "Das kommt auf uns zu - ist aber nicht ein Raumschiff, Du!"


Das Klingeln und Tingeln kam tiefer und näher – tiefer und ziemlich schnell – es klingelte und bimmelte, funkelte und blinkte, keuchte und schnaubte – was für ein Gefährt! "Du, das sind Hirsche, Du!! ... Oh nein! Rentiere! Das ist der Weihnachtsmann, mit seinem Gespann! Mann-oh-Mann-oh-Mann!!" staunten Tiger und Bär in den Himmel. Haben die einen Dampf drauf – und: ho-ho-ho-ho-hooooooo! Zieh'n die wieder an!! Fast so steil, wie auf 'ner Achterbahn! Rauschend saust das Gefährt über die Köpfe – nach Südosten, es flattern die Zöpfe! Vorbei am Mond: "Da fällt doch was von der Pritsche, Du! ... und kommt jetzt runter, direkt auf uns zu!" Es fällt und flattert, bauscht und rauscht, Tiger und Bär suchen die Büsche – es wirbelt der Schnee, es pflanzt sich was in die Wiese ein: "Du Tiger, das muss wohl unser Bäumchen sein!"

"Du Bär, den nehmen wir!" "Ganz genau, das sag’ ich dir!" und zog den Schlitten her. He Tiger, he Bär! Denkt ihr noch an die Austernseitlinge?



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Aktualisiert: 11. Dez. 2023

Von Celine Kamand Nida Solak, 5a, accadis ISB


Es war einmal eine Prinzessin, namens Klara, die in Bad Homburg lebte. Sie hatte alles, was sie wollte. Sie war hübsch, sie hatte eine schöne Stute namens Grete und das größte Zimmer im gigantischen Schloss.

Aber eine Sache fehlte in ihrem Leben und das war Weihnachten. Ihre Eltern erlaubten ihr nicht zu feiern, weil sie meinten, dass Weihnachten eine Zeitverschwendung wäre. Immer wenn sich Weihnachten näherte, schaute Klara aus dem Fenster und dachte traurig darüber nach, was die Leute an Weihnachten wohl machten, während sie auf den Weihnachtsmarkt hinunter blickte. Alle sahen so fröhlich aus!


Eines Tages reichte es ihr und sie wollte das Schloss verlassen, um wenigstens eine Nacht auf dem Weihnachtsmarkt die Tage vor Weihnachten zu feiern. Sie hatte schon einen Plan. Sie würde sich umziehen, sich an den Wachposten vorbei schmuggeln, über das Tor hinaufklettern und im Dorf feiern. Sie freute sich schon! Aber als sie dann vor dem Tor stand und rüberklettern wollte, kam der König um die Ecke. Klara wollte sich verstecken, aber es war zu spät. Der König sah seine Tochter und fragte sie wütend: “Was machst du da?”

Klara antwortete ängstlich: “Verehrter König, ich bin eine von Prinzessin Klaras Dienstmädchen.”

Doch der Vater glaubte ihr natürlich nicht und ließ sie in ihr Zimmer einsperren. Klara weinte und weinte, bis aus ihren Tränen eine Pfütze entstand. Der Vater hatte Mitleid mit ihr und kam ins Zimmer hinein. Er sprach: "Wenn du es schaffst, in einer Woche um die Welt zu reisen und 3 Arten von ‘Weihnachten feiern’ siehst und uns alles darüber erzählst, schaffst du es vielleicht uns zu überreden, dass Weihnachten doch nicht so nutzlos ist und eine ganz aufregende Zeit ist.” Klaras Augen strahlten.

“Danke, Vater!” rief sie und warf sich in seine Arme.

“Aber falls du es nicht schaffst, in einer Woche 3 Arten von ‘Weihnachten feiern’ zu sammeln, werden wir niemals Weihnachten feiern.”

“Ich werde dich nicht enttäuschen, Vater”, versprach Klara mit entschlossenem Blick. Bald würde sie Weihnachten mit ihrer Familie feiern können, da war Klara sicher. Sie freute sich schon so sehr.


Am nächsten Tag, brach Klara sofort auf. Sie ließ sich von einem Diener bis ans Ende des Dorfes bringen und zog los. Sie lief und lief, und als sie in Frankreich angekommen ist, stieß sie auf ein Haus, das sehr interessant mit den bunten Vorhängen aussah und klopfte an die Tür. Die Tür öffnete sich und zwei Kinder guckten heraus. Sie hatten zerrissene Kleidung und waren ein bisschen schmutzig.

“Salut.„ sagte der Junge.

Klara fragte: „Äh… Salut. Könnt ihr Deutsch sprechen?”

Das Mädchen antwortete: “Ja, können wir. Was hat Sie hierher geführt?”

“Ich reise um die Welt und frage die Leute wie Sie Weihnachten feiern.”, erklärte Klara.

“Wir können Ihnen gerne etwas von unseren Traditionen an Weihnachten erzählen.”, sprach der Junge.

"Danke." , freute sich Klara.

„Ich heiße übrigens Clément und das ist meine Schwester Camille.”

„Schön euch kennen zu lernen“ sagte Klara lächelnd. Die Kinder erzählten viel und Klara schrieb alles auf. Sie übernachtete bei den Kindern und am nächsten Tag lief sie weiter. „Merci“ sagte sie, bevor sie weiterzog. „Ihr habt mir sehr geholfen.”


Sie lief für mehrere Stunden und irrte in Schweden in einem Wald herum, bis sie an einem verlassenen Haus ankam, klopfte sie zögernd an die Tür. Sie hatte riesigen Durst. Aber das Haus war so gruselig. Die Tür öffnete mit lautem gequietsche und eine alte Dame trat heraus. Sie hatte riesige Falten im Gesicht und ihr Haar war weiß wie Schnee. „Halla?“ fragte die Dame mit müder Stimme. "Halla.", sagte Klara mit erschöpfter Stimme.

„Vad vill du?“ fragte die Frau auf schwedisch.

„Ich bin Klara und auf der Suche nach verschiedenen Arten von ‚Weihnachten feiern.’”

„Ah…”, machte die Dame.“ Jag kan hjälpa dig. Ich kann dir helfen. "Du hittar mycket Information hos mig.” sagte sie mit großem Akzent.

„Vielen Dank“ sagte Klara erleichtert.


Dort blieb sie auch ein Tag und schrieb alles auf was die Dame ihr mit wichtiger Miene diktierte. Am nächsten Tag verabschiedete sie sich von der Frau am Nachmittag und ging weiter.


Sie lief zwei Tage lang und malte sich aus, wie es wohl sein würde, wenn sie nach Hause kam. Nach Bad Homburg. Es war sehr schön dort. Sie freute sich. Sie würde ihren Eltern noch zeigen, wie toll Weihnachten sein kann. Nach 2 Tagen kam sie in eine Großstadt. Alles sah sehr bunt und lebhaft aus. Nach einer Weile blieb sie an einem blauen Haus stehen. Es hatte grüne Fenster und einen roten Schornstein. Als sie an der Tür klopfte, hörte sie viele Personen, die alle die Treppe runter rannten. Es war ein riesiger Lärm. Vorsichtshalber trat Klara einen Schritt zurück. Eine Horde von Kindern riss die Tür schwungvoll auf. Klara zählte sieben Kinder. „Hello“, sagte ein Kind. „Hello“, erwiderte Klara.

“Who are you?”

“Where are you from?”

“Yeah, we never saw you here!”


Klara konnte Englisch fließend sprechen. Ihr Lehrer hatte sie Jahre lang lernen lassen, aber es hatte sich gelohnt.

Klara fragte sie wie sie Weihnachten feierten. Sie wurde bestürmt mit vielen Antworten. Glücklich versuchte Klara, alles aufzuschreiben. Dann zog sie auch schon weiter nach Hause.


Klara hatte noch zwei Tage. Sie musste es schaffen, zügig voranzukommen. Mit ein bisschen Proviant im Gepäck von den englischen Kindern schaffte Klara es rechtzeitig zu Hause anzukommen. Endlich war sie wieder in Bad Homburg. Klara hielt einen langen Vortrag über Weihnachten, als sie ihrem Vater glücklich in die Arme fiel. “In Frankreich, lieber Vater, kommt die ganze Familie zu einem ausgedehnten Abendessen zusammen." In Frankreich gibt es auch Weihnachtsbäume mit Krippen darunter. Es gibt Geflügel, Austern, Lachs, Käseplatten und vieles mehr zu essen. In Schweden fängt Weihnachten schon am dreizehnten Dezember mit dem Lucia-Fest an. Dort trägt man weise Kleider und Kerzen sind auch sehr wichtig. Am dreiundzwanzigsten Dezember werden Reime komponiert. In Schweden schaut man sich Donald Duck Filme an. In England wird Weihnachten nicht so sehr gefeiert. Weihnachten ist in England die Zeit der Vorbereitung. Socken werden an den Kamin gehängt, damit der Weihnachtsmann, genannt Father Christmas, die Geschenke dort rein tun kann."


Ihr Vater war sehr erstaunt und erlaubte ihr endlich Weihnachten zu feiern. Auf ihre ganz eigene Art in ihrem geschätzten Bad Homburg. Klara war unendlich glücklich.


ENDE



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Aktualisiert: 11. Dez. 2023

Von Nico Lennard Steinmetz, 4b, Hölderlinschule


Es war einmal vor langer, langer, laaaaaaaaaaaaaanger Zeit (oder doch nicht soooo langer Zeit, wie man jetzt denkt) in einer soooooo weit entfernten Welt, dass man glauben könnte das es sie gar nicht gibt.

Jedenfalls war diese Welt, die Welt der Zauberer. In der Zaubererwelt war ein „kleiner“ Zauberer der sich immer auf Weihnachten freute. Er freute sich sogar schon elf Monate vor Weihnachten. Er hängte Lichterketten auf, backte einen Weihnachtskuchen und verkleidete sich sogar als Weihnachtsmann. Zeter (so heißt der „kleine“ Zauberer) wurde immer in der Schule verspottet, weil er sich so freute.


Er wurde wütend und er dachte: 'Jedes Jahr das Gleiche! Das halte ich nicht mehr länger aus!' Deswegen ging er zu einer kleinen, verfluchten Gruppe Zauberer, die sich selber „Die Flüche“ nannten. Er selbst ab jetzt Zätter.

In der Gruppe lernte er die schlimmsten Flüche der Welt. Es blieb ihm nur die Möglichkeit Weihnachten mit allen schlimmen Flüchen zu verzaubern, damit er sich nicht mehr darauf freuen konnte und er sich nicht mehr so albern fand. Aber er wusste nicht, was auf ihn zukam und zwar mit Höchstgeschwindigkeit...


Zur gleichen Zeit in einer nochmal so weit entfernten Welt, lebte der Weihnachtsmann und ein paar Wichtel. Der Weihnachtsmann war fast am Ende vom Einsammeln der Wunschzettel, er dachte: 'nur noch Emily und Jonas, meine beiden Stammkunden, dann bin ich fertig!' Plötzlich gingen die Sirenen los und eine Wichtelstimme rief: „Achtung, Achtung! Meine Sicherheitskuchen haben eine Unregelmäßigkeit festgestellt! Bitte verlassen Sie die Weihnachtsgeschenkefabrik auf den angewiesenen Fluchtschlitten.“ Der Weihnachtsmann und die Kinder riefen im Chor: „Was ist denn jetzt los?!“ Der Weihnachtsmann fing sich aber schnell wieder und drängte Emily zum nächsten Fluchtschlitten, Jonas rannte hinterher. Als sie in der Luft waren sahen sie eine Gruppe Wichtel, die etwas diamantförmiges in der Hand hatten. Der Weihnachtsmann seufzte: „Zum Glück haben die Wichtel den Weihnachtskern gerettet!“ Als sie weiterflogen sahen sie nur noch eine große, dunkle Staubwolke, aus der brennende Teile flogen. Emily erholte sich erst jetzt von ihrem Schock und flüsterte: „Das war knapp!“


Sie sahen ein großes Portal, was aussah wie ein riesiger Wasserstrudel von oben. Sie flogen hindurch. Es fühlte sich an wie eine Achterbahn, die mit 100 km/h die Schiene runter preschte. Um genauer zu sein, waren sie in einem bunten Tunnel, der sich in alle Richtungen bog.

Als sie wieder raus kamen, sahen sie unter sich einen riesigen bunten Wald. In der Ferne sahen sie Häuser und ein paar Dorfbewohner. Als sie näher flogen, fragte Jonas: „Was ist das für eine Welt? Die sieht so schön und froh aus, im Vergleich zu der nun explodierenden Weihnachtswelt.“ Der Weihnachtsmann antwortet: „Wir sind in der Welt der bunten Farben, hier sollten wir erstmal sicher sein. Wir müssen erstmal analysieren, was mit der Weihnachtswelt los ist.“


Ein anderer Schlitten näherte sich. Als er aufgeholt hatte, sahen sie die Gruppe Wichtel, die den Weihnachtskern bei der Flucht gerettet haben. Der Weihnachtsmann sah sie fröhlich an und sagte: „Puh, gut dass ihr den Weihnachtskern mitgenommen habt.“ „Der Weihnachtskern ist gut gesichert in meiner Hand“, gab ein Wichtel zurück. Als sie sich wieder zurückfallen ließen, gab es ein lautes Hupen und jemand schrie: „Oh nein!“

Emily fragte den Weihnachtsmann: „Ist das normal oder sollten wir uns Sorgen machen?“ Der Weihnachtsmann drehte sich kurz um und sagte: „Nein, nichts passiert. Einer der Wichtel hat noch keinen Führerschein, kann sein, dass er etwas schlechter fährt und ein Hupen verursacht.“ Nach ein paar Minuten landeten sie auf einer Plattform neben dem Dorf. Ein Wichtel kam aufgeregt auf den Weihnachtsmann zu. Er schrie: „Chef! Chef! Ich habe dringende Neuigkeiten und die sind nicht gut!“ Der Weihnachtsmann beruhigte den Wichtel erst einmal. Wieder zu sich gekommen, berichtete der Wichtel: „ Der... der Weihnachtskern... er ist runtergefallen... in den großen Wald!“ Der Weihnachtsmann rief: „Oh oh!“


Er ging ein bisschen weg und redete dann weiter mit dem Wichtel. Nach einiger Zeit kam er zurück und sagte zu den Kindern: „Wir sollten erstmal durch das Dorf gehen, hier hat sich einiges verändert, seitdem ich das letzte Mal hier war.“ Als sie im bunten Dorf angekommen waren, sah Jonas ein paar Buchstaben, die zusammen „Bad Homburg“ ergaben. Sie gingen noch ein bisschen bummeln und redeten mit ein paar netten Dorfbewohnern. Einer sagte: „Ihr solltet euch auf jeden Fall den Tannenwald ansehen, da sind die coolsten Bäume und es sieht auch noch schön aus!“.


Die Kinder und der Weihnachtsmann folgten diesem Vorschlag und waren auch bald schon unter dem massiven und trotzdem schön entspannten und bunten Bäumen unterwegs. Sie sahen einen großen See mit einer Insel, darauf standen acht Säulen, die mit einem Ring verbunden waren, den sie stützten. Plötzlich blitzte es. Der Blitz schlug in der Mitte des eben genannten Objektes ein. Auf einmal stand dort eine riiiiiiesige Maschine. Die drei gingen über eine Brücke auf die Insel und sahen an der Maschine einen Hebel. Emily fragte: „Ist das eine gute Idee daran zu ziehen?“. Alle kratzen sich am Kopf und stießen ein lautes „Mmmmhhhhh“ aus. Doch Emily entdeckte einen Umschlag und öffnete ihn. Darin war ein Zettel, darauf stand: „Das hier ist eine Zeitmaschine, hoffentlich hat euch dieses Geschenk gefallen.“ Als Emily den Zettel vorlas, wurde es plötzlich ganz hell. Als es wieder dunkler wurde, sahen sie wie ein kleiner Zauberer in die Schule ging. Er war ziemlich festlich gekleidet, die anderen aber nicht. Einer von den anderen Schülern rief: „Ach da kommt ja wieder unser Weihnachtsfuzzi!“ Die Kinder und der Weihnachtsmann folgten der Illusion weiter. Da waren plötzlich so viele Zauberer und die sahen nicht nett aus. Sie entdeckten den kleinen Zauberer, der wedelte mit dem Zauberstab und rief etwas, das sie nicht verstehen konnten. Dann folgten Sie der Illusion wieder an einen neuen Ort. Der kleine Zauberer, der jetzt wieder normal gekleidet war, sah traurig und betrübt aus. Dann war die Illusion plötzlich zu Ende.


Der Weihnachtsmann dachte laut nach: „Vielleicht hat ER Weihnachten verflucht und hat es jetzt bereut!“ Jonas sprang plötzlich in den See. Es sah aus, als würde er zu einer bestimmten Stelle am Grund tauchen. Als er wieder hoch kam, hatte er etwas diamantförmiges in der Hand. Der Weihnachtsmann erkannte es zuerst und sprang vor Freude in die Höhe. Es war der Weihnachtskern!! Jonas steckte den Weihnachtskern in ein kleines Fach in der Zeitmaschine. Er sagte: „Ich denke, wenn wir den Weihnachtskern in die Vergangenheit schicken, wird die Weihnachtswelt wieder aufgebaut!“ Jonas zog am Hebel. Die Maschine ratterte und polterte, dann gab es noch einen hellen Blitz...dann war die Zeitmaschine weg.


Etwas unsicher gingen sie zurück zum Dorf. Sie sahen plötzlich einen riesigen weißen Turm. Der Weihnachtsmann wurde schneller, die anderen auch.

Nach ein paar Minuten waren sie da. Plötzlich roch es nach Zimtschnecken und Weihnachtsbraten. Eine kleine Eisenbahn fuhr auf echten Schienen im Kreis und es waren Tausende von Ständen aufgebaut und alle hatten Schönes und Leckeres zu verkaufen. Alles war schön beleuchtet und Weihnachtsmusik erklang. Ein paar kleine Wichtel und der Zauberer saßen zusammen auf einem Karussell. Weihnachten war gerettet und alle feierten das Fest fröhlich auf dem Bad Homburger Weihnachtsmarkt!


ENDE



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