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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Wie der Nikolaus eine lustige Sohle auf´s Parkett legte

Aktualisiert: 11. Dez. 2023

Von Nevio Fraunhofer, 4b, Hölderlinschule


Es waren einmal zwei Geschwisterkinder die sich auf den Weg zum besinnlichen Bad Homburger Weihnachtsmarkt machten. Dort nahmen sie sich für den Weg jeder eine Tüte heiße Maronen mit. Ein paar Meter weiter sahen sie das riesige geschmückte Rathaus. Sie gingen noch sehr sehr lange bis sie plötzlich den bezaubernden Eiszauber im Kurpark sahen.


Begeistert riefen die Kinder: „Komm, da gehen wir schnell hin! Wir haben ja noch 10 Euro.“ Flott rannten die Kinder an die Kasse bei zu der Eisfläche. Dort angekommen sahen sie, dass auf einer großen Tafel stand, dass das Ausleihen von Schlittschuhen 12 Euro kostet. Den Kindern schossen die Tränen in die Augen, weil sie nicht mehr genug Geld zum Schlittschuhfahren hatten. Der liebe Mann vom Schlittschuhverleih aber sah die zwei Geschwister, zog sie schnell auf die Seite und gab ihnen zwei Paar Schlittschuhe für 10 Euro in die Hand und sagte: „Fröhliche Weihnachten, liebe Kinder.“. Überglücklich zogen sie ihre Schlittschuhe an, nahmen sich eine rote und eine grüne Helfer-Robbe und gingen wackelig auf das Eis.


Flott rasten sie hin und her und sie wurden immer sicherer. Mutig brachten sie die Helfer-Robben zurück auf den engen Parkplatz am Rand der Eisfläche und fuhren fröhlich weiter über die Eisfläche bis ihnen plötzlich ein dicker roter Trommelbauch den Weg versperrte. Mit einem lauten Rumms knallten die Kinder in den Sack, den der dicke Trommelbauch vor sich herschob. Dadurch geriet er auch ins Schleudern und es machte erneut „RUMMS und PLOPP!“ als er mit dem sich entleerenden Sack auf die Eisfläche fiel. Überall verteilten sich Mandarinen, leckere Schokolade, Nüsse und Schokonikoläuse. Alles sah sehr lecker aus und alle Kinder stürzten sich auf die ganzen Leckereien.


Nur die zwei Geschwister standen an der Seite und hatten Angst, dass sie Ärger bekommen würden, weil sie den Sack kaputt gemacht hatten. Da sagte der Nikolaus zu ihnen: „Das ist doch gar nicht schlimm. Guckt mal, wie glücklich alle sind und ich bin auch froh, weil ich nichts mehr austeilen muss!“. „Vielleicht können wir ja eine kleine Feier feiern?“ fragten die Kinder den Nikolaus. Da antwortete der nette Nikolaus: „Kommt, wir gehen den Mann vom Schlittschuhverleih fragen.“ Anschließend liefen alle Leute zu dem fröhlichen Schlittschuhverleiher und fragten bei ihm nach. Da lachte der Mann und sagte: „Na, von mir aus ist das okay.“. Alle waren sehr glücklich und gingen zurück auf die Eisfläche.


Es dauerte eine kurzen Moment, aber dann gingen bunte Lichter an und laute Musik fing an zu spielen. Alle fingen fröhlich und munter an zu tanzen und sogar der Nikolaus machte ganz froh und ausgelassen mit. Sie tanzten alle noch bis 5 Uhr abends.


Nach und nach gingen immer mehr große und kleine Menschen bis schließlich nur noch der Nikolaus und die beiden Geschwister da waren. Der Nikolaus gab ihnen noch 4 Euro und sie nahmen sich beide noch eine leckere Mandarine und verabschiedeten sich. Die Geschwister liefen herum und guckten, was sie mit dem Geld noch machen könnten. Sie überlegten, bis sie plötzlich ein kunterbuntes Kinderkarussell vor dem Kurhaus sahen und beide waren sich einig und liefen zum Karussell. Dort stand eine liebe Kassiererin und fragte die Kinder: „Wollt ihr mit meinem Karussell fahren? Für 4 Euro dürft ihr auch drei Mal fahren, weil keine Kinder mehr da sind.“. Die Kinder riefen: „Ja, natürlich!“. Anschließend stiegen beide Kinder auf ein Motorrad auf dem Karussell. Nachdem die beiden drei Runden gedreht hatten, wollten sie nach Hause rennen und ihren Eltern alles erzählen, aber davor bedankten sich beide bei der Kassiererin.


Zuhause angekommen gab es leckere selbstgemachte Kürbissuppe und Brot. Die Eltern fragten: „Was habt ihr so gemacht?“. Da sagten die beiden zeitgleich: „Ach, das ist eine lange Geschichte!“.


Beide Kinder freuten sich schon sehr auf Weihnachten und wenn sie nicht eingeschlafen sind, dann tanzen sie noch heute.



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