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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Weihnachtsfreude

Aktualisiert: 11. Dez. 2023

Von Charlotte Eiternick, 5. Klasse, accadis ISB


Es waren einmal zwei Geschwister. Eine war eine Prinzessin, die hieß Marie, und ihr Bruder hieß Prinz Hans. Sie lebten vor langer langer Zeit im Bad Homburger Schloss. Es war der 10. Dezember und es war in 14 Tagen Weihnachten. Die zwei Kinder freuten sich riesig darauf.


Es gab aber etwas an Weihnachten, worauf sie sich nicht freuten. Ihre Mutter starb, als die beiden noch sehr klein waren, und unglücklicherweise ist sie an Weihnachten gestorben. Deshalb verliebte sich ihr Vater in eine andere Frau, und sie lebte jetzt mit ihnen zusammen mit ihrem sprechenden Raben Flixi. Nach erst einer Woche bemerkten Hans und Marie, dass diese Frau keine normale Frau war, sondern eine gemeine Hexe.


Während einer sehr dunklen und stürmischen Nacht konnte Hans nicht schlafen, also schlich er aus seinem Zimmer raus, aber stieß aus Versehen an Maries Bett. Sie wachte gleich auf und guckte Hans verblüfft an. Hans sagte ihr, dass er hoch zum größten Turm des Schlosses klettern wollte, weil er dachte, er hörte dort ein Geräusch. Marie schrie aber sofort auf: "Du kannst doch nicht alleine dahin gehen! Du weißt doch ganz genau, dass da oben die böse Hexe schläft. Und ihre kleinen Feen schlafen genau vor der Tür, und natürlich schläft Flixi da ja auch. Wenn du da hingehst, muss ich aber natürlich mitkommen.“ Hans antwortete: „Na gut, du kannst mit mir mitkommen, aber du musst mir eins versprechen, du musst ganz langsam und vorsichtig sein, sonst werden wir entdeckt.” Marie versprach also, dass sie super vorsichtig sein würde, also schlichen sie gemeinsam die Treppen hoch. Als sie bei der Zimmertür der Hexe waren, hörten sie das sehr leise Geflüster der Feen. “Wie kommen wir denn an den Feen vorbei, ohne dass sie uns sehen oder hören?“, flüsterte Hans Marie zu. Marie schaute sich kurz um, und dann sagte sie sehr leise: „Ich weiß, was wir machen müssen! Wir müssen durch diese kleine Tür gehen, und dann sollten wir eigentlich genau auf der anderen Seite der Feen rauskommen.” Also machten sie genau das, und es funktionierte!

Als sie dann endlich vor der Tür der Hexe warteten, legten sie ihre Ohren an die Tür der Hexe und lauschten, was die Hexe und Flixi sagten. „Ja, so machen wir das! Wir nehmen alle Geschenke unter dem Weihnachtsbaum und verstecken sie unter meinem Bett, und dann werden wir das ganze Haus in einen Haufen Chaos verwandeln.“, sagte die gemeine Hexe.


Als die Kinder sich wieder auf den Weg ins Bett machten, waren ihre Gedanken keine schönen. Dann sagte Marie auf einmal: „Was sollen wir denn machen? Weihnachten ist in zwei Tagen, aber wir müssen verhindern, dass die böse Hexe das macht!“ Hans dachte kurz nach, und dann sagte er aufgeregt: „Wie wärs, wenn wir super früh aufstehen und andere Geschenke unter den Baum legen, so dass die Hexe sie nimmt anstatt unsere echten Geschenke, und wenn sie dann das Haus in Chaos verwandeln möchte, können wir ja ins Zimmer gehen mit einem Geschenk für sie!“ Das ist ja eine super, mega tolle Idee!”, sagte Marie glücklich. Am nächsten Tag fingen sie sofort mit der Vorbereitung des Planes an. Marie lief sofort nach dem Frühstück in den Schlosspark, um Blätter und Zweige für die unechten Geschenke zu pflücken, während Hans zur Louisenstraße lief, um ein gutes Geschenk für die Hexe zu kaufen. Als die Sonne unterging, hatten Hans und Marie alles für die außergewöhnliche Nacht bereit. Als es 11 Uhr schlug, schlich die gemeine Hexe ins Wohnzimmer und klaute die vorsichtig eingewickelten Geschenke, die Hans und Marie da heimlich hingelegt hatten. Nachdem die Hexe die Geschenke gut versteckt hatte, war sie sehr erstaunt, als sie wieder ins Wohnzimmer ging, und Hans und Marie mit einem kleinen Geschenk in der Hand da stehen sah. Und noch mehr erstaunt war sie, als die Beiden „Frohe Weihnachten!“ riefen und ihr das Geschenk in die Hand drückten. Weil die Hexe so glücklich mit ihrem Geschenk war, vergaß sie, dass sie eine Hexe war und war ab dann sehr freundlich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.



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