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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Viel zu klein

von Marlene Eicker und Marlene Hilgert, 4b, Hölderlinschule


Es waren einmal zwei Kinder. Sie hießen Peter und Lilli. Sie schrieben einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann und darauf stand: Teddybär, Puppenhaus, Holzpferd, Fußball, Holzeisenbahn, Puppe, Roller und Schlittschuhe. Als sie fertig waren, rief ihre Mutter: „Kommt, wir gehen auf den Weihnachtsmarkt!“ Die Kinder riefen mit Vorfreude: „Juhu!“ Peter schwärmte: “Lecker, da gibt es Crêpes.“ Lilli antwortete: „Ich will auch einen Crêpe und mit der kleinen Bad Homburger Eisenbahn fahren.“ Dann gingen sie los. Auf dem Weg dorthin liefen sie an einem Briefkasten vorbei und warfen ihren Wunschzettel ein. Als sie ankamen machten ein Marktverkäufer Werbung: „Hier gibt es leckere Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und und und…“


Viel zu klein - Illustration von Doro Kaiser
Viel zu klein - Illustration von Doro Kaiser

In der Zwischenzeit beim Weihnachtsmann: „Hoho!“ machte der Weihnachtsmann, „schon wieder ein Wunschzettel von den Kindern.“ Was wohl da drauf steht?“, dachte er und las den Wichteln vor, was sie zu tun hatten. „Einen Teddybär, ein Puppenhaus, ein Holzpferd, einen Fußball, eine Holzeisenbahn, eine Puppe, einen Roller und Schlittschuhe.“ Danach rief er noch hinterher: „Aber bitte kleiner als letztes Mal!“ Die Wichtel legten sofort los. Der Wichtel Pipsi war noch ganz klein, aber durfte schon Geschenke bauen. Das lief auch schon sehr gut. Er bastelte die Holzeisenbahn für Peter. Die anderen Wichtel erstellten den Rest.

Wieder bei Peter und Lilli, die am duftenden Crêpe-Stand beim Bad Homburger Schloss standen. Als sie endlich dran waren sagte Lilli: „Zwei mal Nutella mit Kokosflocken“. „Fünf Euro macht das bitte“, sagt der Mann an der Kasse. Lilli meinte: „Machen Sie sechs Euro. Ich gebe Ihnen 1 Euro Trinkgeld, weil Sie so nett sind.“ „Danke“, antwortete der Kassenmann. „Tschüss!“, rief Peter noch hinterher. Sie liefen zur kleinen Eisenbahn und kauften sich Fahrkarten. Schon ging es los. Peter und Lilli riefen: „Das ist toll!“ Tuff, tuff, tuff, tuff… Dann machten sie sich auf den Weg nach Hause. Auf dem Weg huschte der Weihnachtsmann eilig an ihnen vorbei.

Als sie nach Hause kamen war es schon 21 Uhr und die Kinder kletterten sofort in ihre Betten. Sie sagten Mama und Papa noch gute Nacht und schliefen gleich ein. Am Morgen frühstückten sie gut gelaunt und öffneten den Adventskalender. Das 24. Türchen machten sie auf und es war… eine große Tafel Schokolade drin! Der Tag verging wie im Flug. Als es dunkel wurde schlenderten sie zum Weihnachtsgottesdienst in die Kirche. Der war schön gestaltet. Die Kirche war um sechs Uhr aus und sie liefen nach Hause. Danach gingen sie alle in ihre Zimmer und warteten auf den Weihnachtsmann. Als sie ins Wohnzimmer durften wunderten sich Lilli und Peter, dass die Geschenke so klein waren. „Hä?“ wunderte sich das Mädchen, packte ein Geschenk aus. Es war ein klitzekleines Puppenhaus. Dann öffnete Peter sein Geschenk und es war ein ganz kleiner schöner Lederfußball. „Der ist ja so klein wie ein Fingernagel“, wunderte sich Peter. Die anderen Geschenke waren auch so klein.

Danach schrieben sie einen Zettel an den Weihnachtsmann.

Nordpolstraße 1 schrieben sie auf die Rückseite von dem Zettel und auf die Vorderseite kritzelten sie:


Lieber Weihnachtsmann,

die Geschenke sind toll, aber etwas klein.

Könntest Du sie das nächste Jahr etwas größer machen?


Viele Grüße, Deine Lilli und Dein Peter.

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