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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Fuchshaar

Aktualisiert: 11. Dez. 2023

Von Isabella Cox, accadis ISB


Es gab einmal unter den langen dünnen Ästen der Bäume einen schönen verzauberten Wald, wo ein kleines, aus Holz gebautes Haus lag. Es war gerade in Asien, gerade eine Woche vor Weihnachten und Amelia guckte gerade aus dem Fenster ihres Zimmers, es war ein normaler Tag an diesem neuen Ort.


Unendlich viel Schnee, viel von dem Kleid von Wolken hoch am Himmel. Amelia zog ihre kuscheligen Socken an und ging die vielen Treppen herunter. Ein süßer Geruch erschien in der Küche. Es waren Pfannkuchen, ihr Lieblingsessen. “Heute ist ein sehr kalter Tag und dein erster Schultag, also zieh deine Schneejacke und deine Handschuhe auch an, ja?” sagte ihr Vater. "Ja, ich kann es sehen. Wann gehen wir, ich bin so aufgeregt, meine neuen Freunde zu treffen. Ich habe schon aufgegessen.” sagte sie und wartete auf die Antwort. "Gleich, war..” “Kann ich schon nach draußen gehen?" unterbrach sie ihn mit ihren großen blauen und weit aufgerissenen Augen. "Ja, ok, geh schon mal." antwortete er.

Amelia rannte durch die verschiedenen neuen Zimmer und ging mit ihren schönen neuen Stiefel durch die Tür des Badezimmers. Sie machte mit ihrem langen, kirschroten Haar einen Zopf und lief dann nach draußen. Eine kalte Briese berührte ihr Gesicht und sie bekam plötzlich ein kaltes Gefühl . Sie sah viele Tannenbäume bedeckt mit Schnee, aber da war noch was. Etwas Rotes sprang im Schnee und blieb dann stehen. Amelia konnte die Kreatur nicht gut sehen von der Ferne, aber beschloss, dass es ein Fuchs sein musste. Da kam aber ihr Vater und sagte, "Komm wir müssen gehen.” "Oh Mann, du hast den Fuchs erschreckt!", sagte Amelia traurig. "Wir werden viel mehr Füchse sehen, sei nicht traurig", sagte ihr Vater und sie stiegen ins Auto.


Amelias neue Schule war sehr klein, aber sie sah auch niedlich aus. Alle Menschen, die sie sah, waren klein, hatten kleine Augen und hellbraune Haut. Sie hörte sie sagen, “ Ni zhong guo de zenmeyang?” Sie verstand kein Wort, nur manche, die Englisch sprachen.

Als sie dann im Klassenzimmer war, lachten alle, sie sah nämlich sehr anders als sie aus, und niemand wollte ihre Freundin sein.


In der Pause war sie alleine und malte. Sie beachtete die Bäume und… den Fuchs! Er versuchte jetzt eine Maus im tiefen Schnee zu fangen. Jetzt sah Amelia wirklich wie er aussah. Er sah sehr schön aus, weil er so schönes rotes Fell und so schöne blaue Augen hatte. Er war nur ein bisschen in der Ferne, also kam Amelia mehr zum Fuchs. Er war nicht sehr scheu und sah Amelia neugierig an. “Wer bist du denn?" fragte er. "Amelia. Ich habe keine Freunde, also kann ich deine Freundin sein?” sagte sie traurig. “Schon gut." Sagte er.


Am nächsten Tag kam Amelia in die Pause und fragte Goldbeere den Fuchs: "Hast du irgendwelche Tipps über Jagen, ich muss eine Geschichte schreiben und ich will es über dein Leben schreiben." Goldbeere fing an zu erzählen. Er erzählte, dass er auch neu war, er zählte von seiner Geschwistern, seiner Kindheit im Bad Homburger Schlosspark, und er erzählte von seiner langen Reise an diesen neuen Ort.

Am Ende des Tages wusste Amelia alles über Füchse und wie sie lebten. Jetzt fühlte sie sich besser, weil sie einen Freund hatte. Jeden Tag war es spannender und cooler mit Goldbeere und niemand anderes wusste über ihn Bescheid und die große Beziehung zwischen ihr und ihrem Freund.


Vier Wochen später war der Tag, an dem Amelia ihre Geschichte vorlesen sollte. Als sie ihre Geschichte erzählt hatte, staunten alle in ihrer Klasse. “ Wie weißt du so viel über Füchse?" fragte ihre Lehrerin freundlich. Amelia bekam rote backen. Sie musste die Wahrheit sagen, also fing sie an zu erzählen. “Als ich neu an diesen wunderbaren Ort kam, war ich sehr traurig, weil alle über mich gelacht hatten und ich versuchte, Freunde zu finden, aber niemand mochte mich, aber als ich einen roten Fuchs entdeckte, wurden wir Freunde." in diesem Moment hopste Goldbeere aus ihrem Rucksack. Alle waren sehr begeistert und sagten, “ Ke ai de!” und das bedeutet süß auf chinesisch. Ab jetzt waren alle freundlich zu der neuen Schülerin und Goldbeere sah, wie Amelia mit ihren Freunden spielte und besuchte sie manchmal zuhause.



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