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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Es geschah am 1. Dezember

von Felisa Bläser, 4. Klasse, Grundschule Dornholzhausen


Jenny und James waren im Bad Homburger Schloss unterwegs, als sie eine große Menschenmenge sahen, die um ein riesiges Loch stand. Die beiden befragten den Schlosswächter, der direkt daneben stand und aufpasste, dass niemand hineinfiel. Doch der wusste nicht, wie das passiert war.

Als die Polizei da war, kletterten der Polizeihauptmann und der Feuerwehrhauptmann hinunter. Auf einmal wurden die beiden in ein Portal gezogen. Alle Leute rannten schnell weg, außer Jenny und James. Sie blieben stocksteif vor dem Loch stehen. Plötzlich hörten sie eine Stimme, die sagte: ,,Meine Erfindung klappt perfekt. Die beiden müssten jetzt in der Zelle sitzen. Guck mal nach Snipper und stolpere nicht die ganze Zeit herum.“ Snipper antwortete: „Jawohl Ganner!“

Insgeheim hasste Snipper seinen Onkel, aber das sagte er natürlich nicht laut. Ganner hatte Snipper nur dazu geholt, da er seinen Plan ohne ihn nicht durchführen konnte. Denn Snipper konnte Dinge zum Leben erwecken. Ganner war einfach nur ein guter Erfinder. Der Plan bestand darin, dass Ganner reich und mächtig wird. Zusammen wollten die beiden Kostüme zum Leben erwachen lassen und damit die Welt in Angst und Schrecken versetzen.


Jetzt bekamen auch Jenny und James Angst und liefen schnell nach Hause. Sie erzählten ihren Eltern von der ganzen Sache. Die Eltern fanden dies sehr ungewöhnlich. Als sie die Nachrichten im Fernsehen ansahen, erschraken sie. Die Polizei berichtete von Mumien und Riesenadlern, die die Spielbank in Bad Homburg überfielen. Menschen wurden von Mumien und Riesenadlern durch die Stadt gejagt.


Jenny und James überlegten sich einen Plan, wie sie die Ungeheuer besiegen konnten. Sie beschlossen die Monster in eine selbst gebaute Falle zu locken. Dafür brauchten Sie einen Klappspaten, ein paar Stöcke, frisches Laub und Tannenzweige. Die Sachen suchten sie sich im Gartenhäuschen von Jenny und James Eltern zusammen. Anschließend liefen sie zum Schlossmuseum und suchten nach dem Loch. Sie sprangen hinein. Jedoch kam dieses Mal kein Portal, welches sie hineinzog. Aber dafür hörten sie plötzlich bekannte Stimmen. Es waren die Stimmen von Snipper und Ganner.

Jenny und James kletterten wieder aus dem Loch und rannten zur Spielbank. Dort gab es einen kleinen Garten mitten im Haus. Jenny und James gruben hier ein großes Loch. Danach legten sie die Stöcke, Zweige und das frische Laub darüber. Die Monsterfalle war fast fertig. Auf die Falle legten sie einen Schleimklumpen, der aussah wie ein Gehirn.

Da Monster dieses schon von weitem sehen können, kamen sie schnell angeflogen, um es es zu fressen.


Als sie sich auf die Falle setzten, brachen sie durch diese hindurch. Der Schleim legte sich um ihre Körper und versteinerte die Monster. So konnten sie nicht mehr aus der Grube fliegen.

Jenny und James klatschten sich mit den Händen ab. „Super gemacht.“, sagte James zu Jenny.

Der Spielbankdirektor legte eine riesige Glasplatte auf das Loch, damit ab jetzt jeder die beiden Ungeheuer sehen konnte.


Woran jedoch keiner gedacht hatte war, dass Ganner und Snipper immer noch im Portal waren und jederzeit neue Monster auf die Welt senden könnten.

Ein Glück das Jenny und James zurück zum Schlossmuseum liefen. Dieses Mal gelang der Sprung ins Portal auf die Seite von Ganner und Snipper.

Jenny und James versteckten sich hinter ein paar Fässern. Jenny wusste, wie sie die Bösewichte im Loch für immer gefangen halten konnte. Sie zählten leise bis drei und stülpten die Fässer über Snipper und Ganner, die am Feuer saßen. Mit ihrem Wunderschleim verschlossen sie die beiden Fässer auf alle Zeit. Danach befreiten sie den Polizeihauptmann und den Feuerwehrhauptmann und kletterten zurück.

Jenny und James bekamen einen Ehrenpreis vom Bürgermeister überreicht und lebten glücklich im von nun an friedlichen Bad Homburg beisammen.

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