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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Ein Weihnachtswichtel rettet Heiligabend

Aktualisiert: 11. Dez. 2023

Von Ina Neuberger, 6b, accadis ISB


Es war einmal vor langer Zeit ein Mädchen namens Ana. Sie freute sich immer riesig auf das Weihnachtsfest. All die Geschenke und das leckere Essen.

„ANA ES IST SCHLAFENSZEIT!”, riss ihre Mutter sie aus den Gedanken. Genervt begab sie sich hoch.


Am nächsten Morgen rollte sie aus dem Bett und schaute ruhebedürftig auf ihren “Christmas Countdown" Kalender. Huch! Nur noch drei Tage bis zum vierundzwanzigsten. Voller Vorfreude machte sie sich für die Schule fertig und stieg dann wenig später in den Bus ein.

Als sie in der Schule ankam, betrat sie den Klassenraum der 6b. Och nö, Biologie bei Herrn Fuchs erste Stunde am Montag.

„Wer kann mir erklären, wie Photosynthese funktioniert?", forderte er die Klasse auf. Keiner meldete sich, woraufhin er wollte, dass wir unsere Arbeitsblätter rausholten. Wie langweilig! Ana brauchte einen Plan B. Und zwar schnell. Sie fragte Herrn Fuchs, ob sie aufs Klo darf und er stimmte zu.


Wenig später auf dem Klo: „Aus allen Klabautermännern musste mein Chef mich auswählen", hörte Ana eine kleine weibliche Stimme klagen. Gelangweilt öffnete sie eine Tür und sah einen völlig empörten Wichtel auf der Klobrille thronen.

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Wichtelfinja heiß", krakelte der Gnom. Ana war so fasziniert von dem Gnömchen und dem Wichtelchen von ihr, dass sie eine Vereinbarung machten: Ana hilft dem Wichtel und er hilft ihr.

Der Wichtel erzählte Ana, dass Weihnachten in Gefahr ist.

Der Weihnachtsmann kehrte nach seinem Kurzurlaub nicht zurück.


Nach der Schule liefen der Wichtel namens Finja und Ana nach Hause, aber durch das ganze Plaudern waren sie so abgelenkt, dass sie an einer Kreuzung falsch abbogen. ,,Oh nein," klagte Ana und bemerkte erst jetzt, dass sie in den Wäldern Bad Homburgs liefen.

Jetzt kannte Ana sich nicht mehr aus und Finja noch weniger.

Als sie vergebens den Ausgang suchten, trafen sie auf ein Rentier.


Das Rentier stellte sich freundlich vor: ,,Hallo, ich heiße Donner.” Finja kannte ihn schon, da er das Lieblings-Rentier von Santa ist. Anas Vorfreude begann sich langsam vom Acker zu machen, also machten sie einen Plan, um den Weihnachtsmann zu finden.


Sie fingen an nach Santa zu suchen. Nach einer Weile gaben sie auf. Es war vergeblich.

,,Mmmmhhhh”, schnüffelte Donner am frischen Waldboden: ,,Ist das Lebkuchen”.

,,Das ist es”, erwähnte Finja voller Energie: ,,Wir müssen nur der Lebkuchen Spur folgen.” Gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Die Spur führte sie aus dem Wald raus und zu einer verwunschenen Hütte. Ana hatte zwar ein mulmiges Gefühl, ließ sich aber nichts anmerken.


Sollten sie die Tür öffnen oder nicht? Zusammen drehten sie den Türgriff um. In der Hütte standen ein total verwirrter Alexander Hetjes und ein sportlich angezogener Santa Claus.

,,Was machen Sie denn, der Chef?", beäugte Finja den Weihnachtsmann.


,,Ich meditiere.” gab der völlig gechillte Weihnachtsmann zurück


Später erklärte Santa Ana und den anderen, warum er Yoga machte. Er sagte in seinem Kurzurlaub entdeckte er seine Liebe zum Yoga und vergaß dabei, dass bald schon Weihnachten ist. Dann erklärte der Weihnachtsmann das Alexander Hetjes sein Yoga-Trainer und personal Fitness-Leiter war. Alexander Hetjes sagte, dass er Santa Claus sehr sympathisch fand und sie sich gut angefreundet hatten.

Blitzschnell wechselte er von sportlicher Kleidung zu seiner typischen Kleidung, legte den Rentieren ihr Geschirr an und sprang auf seinen Schlitten, der vollgepackt mit Geschenken war.

Jetzt war Weihnachten doch noch gerettet und Anas Vorfreude stieg auf einmal rasant.


An diesem Heiligabend bekamen alle Kinder auf der Welt ihre Geschenke, so wie es sich gehört.


Und wenn sie nicht gestorben sind, dann erfreuen sie sich immer noch an ihren Geschenken.


Ende




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