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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Der Weihnachtszauberer

Aktualisiert: 11. Dez. 2023

Von Nico Lennard Steinmetz, 4b, Hölderlinschule


Es war einmal vor langer, langer, laaaaaaaaaaaaaanger Zeit (oder doch nicht soooo langer Zeit, wie man jetzt denkt) in einer soooooo weit entfernten Welt, dass man glauben könnte das es sie gar nicht gibt.

Jedenfalls war diese Welt, die Welt der Zauberer. In der Zaubererwelt war ein „kleiner“ Zauberer der sich immer auf Weihnachten freute. Er freute sich sogar schon elf Monate vor Weihnachten. Er hängte Lichterketten auf, backte einen Weihnachtskuchen und verkleidete sich sogar als Weihnachtsmann. Zeter (so heißt der „kleine“ Zauberer) wurde immer in der Schule verspottet, weil er sich so freute.


Er wurde wütend und er dachte: 'Jedes Jahr das Gleiche! Das halte ich nicht mehr länger aus!' Deswegen ging er zu einer kleinen, verfluchten Gruppe Zauberer, die sich selber „Die Flüche“ nannten. Er selbst ab jetzt Zätter.

In der Gruppe lernte er die schlimmsten Flüche der Welt. Es blieb ihm nur die Möglichkeit Weihnachten mit allen schlimmen Flüchen zu verzaubern, damit er sich nicht mehr darauf freuen konnte und er sich nicht mehr so albern fand. Aber er wusste nicht, was auf ihn zukam und zwar mit Höchstgeschwindigkeit...


Zur gleichen Zeit in einer nochmal so weit entfernten Welt, lebte der Weihnachtsmann und ein paar Wichtel. Der Weihnachtsmann war fast am Ende vom Einsammeln der Wunschzettel, er dachte: 'nur noch Emily und Jonas, meine beiden Stammkunden, dann bin ich fertig!' Plötzlich gingen die Sirenen los und eine Wichtelstimme rief: „Achtung, Achtung! Meine Sicherheitskuchen haben eine Unregelmäßigkeit festgestellt! Bitte verlassen Sie die Weihnachtsgeschenkefabrik auf den angewiesenen Fluchtschlitten.“ Der Weihnachtsmann und die Kinder riefen im Chor: „Was ist denn jetzt los?!“ Der Weihnachtsmann fing sich aber schnell wieder und drängte Emily zum nächsten Fluchtschlitten, Jonas rannte hinterher. Als sie in der Luft waren sahen sie eine Gruppe Wichtel, die etwas diamantförmiges in der Hand hatten. Der Weihnachtsmann seufzte: „Zum Glück haben die Wichtel den Weihnachtskern gerettet!“ Als sie weiterflogen sahen sie nur noch eine große, dunkle Staubwolke, aus der brennende Teile flogen. Emily erholte sich erst jetzt von ihrem Schock und flüsterte: „Das war knapp!“


Sie sahen ein großes Portal, was aussah wie ein riesiger Wasserstrudel von oben. Sie flogen hindurch. Es fühlte sich an wie eine Achterbahn, die mit 100 km/h die Schiene runter preschte. Um genauer zu sein, waren sie in einem bunten Tunnel, der sich in alle Richtungen bog.

Als sie wieder raus kamen, sahen sie unter sich einen riesigen bunten Wald. In der Ferne sahen sie Häuser und ein paar Dorfbewohner. Als sie näher flogen, fragte Jonas: „Was ist das für eine Welt? Die sieht so schön und froh aus, im Vergleich zu der nun explodierenden Weihnachtswelt.“ Der Weihnachtsmann antwortet: „Wir sind in der Welt der bunten Farben, hier sollten wir erstmal sicher sein. Wir müssen erstmal analysieren, was mit der Weihnachtswelt los ist.“


Ein anderer Schlitten näherte sich. Als er aufgeholt hatte, sahen sie die Gruppe Wichtel, die den Weihnachtskern bei der Flucht gerettet haben. Der Weihnachtsmann sah sie fröhlich an und sagte: „Puh, gut dass ihr den Weihnachtskern mitgenommen habt.“ „Der Weihnachtskern ist gut gesichert in meiner Hand“, gab ein Wichtel zurück. Als sie sich wieder zurückfallen ließen, gab es ein lautes Hupen und jemand schrie: „Oh nein!“

Emily fragte den Weihnachtsmann: „Ist das normal oder sollten wir uns Sorgen machen?“ Der Weihnachtsmann drehte sich kurz um und sagte: „Nein, nichts passiert. Einer der Wichtel hat noch keinen Führerschein, kann sein, dass er etwas schlechter fährt und ein Hupen verursacht.“ Nach ein paar Minuten landeten sie auf einer Plattform neben dem Dorf. Ein Wichtel kam aufgeregt auf den Weihnachtsmann zu. Er schrie: „Chef! Chef! Ich habe dringende Neuigkeiten und die sind nicht gut!“ Der Weihnachtsmann beruhigte den Wichtel erst einmal. Wieder zu sich gekommen, berichtete der Wichtel: „ Der... der Weihnachtskern... er ist runtergefallen... in den großen Wald!“ Der Weihnachtsmann rief: „Oh oh!“


Er ging ein bisschen weg und redete dann weiter mit dem Wichtel. Nach einiger Zeit kam er zurück und sagte zu den Kindern: „Wir sollten erstmal durch das Dorf gehen, hier hat sich einiges verändert, seitdem ich das letzte Mal hier war.“ Als sie im bunten Dorf angekommen waren, sah Jonas ein paar Buchstaben, die zusammen „Bad Homburg“ ergaben. Sie gingen noch ein bisschen bummeln und redeten mit ein paar netten Dorfbewohnern. Einer sagte: „Ihr solltet euch auf jeden Fall den Tannenwald ansehen, da sind die coolsten Bäume und es sieht auch noch schön aus!“.


Die Kinder und der Weihnachtsmann folgten diesem Vorschlag und waren auch bald schon unter dem massiven und trotzdem schön entspannten und bunten Bäumen unterwegs. Sie sahen einen großen See mit einer Insel, darauf standen acht Säulen, die mit einem Ring verbunden waren, den sie stützten. Plötzlich blitzte es. Der Blitz schlug in der Mitte des eben genannten Objektes ein. Auf einmal stand dort eine riiiiiiesige Maschine. Die drei gingen über eine Brücke auf die Insel und sahen an der Maschine einen Hebel. Emily fragte: „Ist das eine gute Idee daran zu ziehen?“. Alle kratzen sich am Kopf und stießen ein lautes „Mmmmhhhhh“ aus. Doch Emily entdeckte einen Umschlag und öffnete ihn. Darin war ein Zettel, darauf stand: „Das hier ist eine Zeitmaschine, hoffentlich hat euch dieses Geschenk gefallen.“ Als Emily den Zettel vorlas, wurde es plötzlich ganz hell. Als es wieder dunkler wurde, sahen sie wie ein kleiner Zauberer in die Schule ging. Er war ziemlich festlich gekleidet, die anderen aber nicht. Einer von den anderen Schülern rief: „Ach da kommt ja wieder unser Weihnachtsfuzzi!“ Die Kinder und der Weihnachtsmann folgten der Illusion weiter. Da waren plötzlich so viele Zauberer und die sahen nicht nett aus. Sie entdeckten den kleinen Zauberer, der wedelte mit dem Zauberstab und rief etwas, das sie nicht verstehen konnten. Dann folgten Sie der Illusion wieder an einen neuen Ort. Der kleine Zauberer, der jetzt wieder normal gekleidet war, sah traurig und betrübt aus. Dann war die Illusion plötzlich zu Ende.


Der Weihnachtsmann dachte laut nach: „Vielleicht hat ER Weihnachten verflucht und hat es jetzt bereut!“ Jonas sprang plötzlich in den See. Es sah aus, als würde er zu einer bestimmten Stelle am Grund tauchen. Als er wieder hoch kam, hatte er etwas diamantförmiges in der Hand. Der Weihnachtsmann erkannte es zuerst und sprang vor Freude in die Höhe. Es war der Weihnachtskern!! Jonas steckte den Weihnachtskern in ein kleines Fach in der Zeitmaschine. Er sagte: „Ich denke, wenn wir den Weihnachtskern in die Vergangenheit schicken, wird die Weihnachtswelt wieder aufgebaut!“ Jonas zog am Hebel. Die Maschine ratterte und polterte, dann gab es noch einen hellen Blitz...dann war die Zeitmaschine weg.


Etwas unsicher gingen sie zurück zum Dorf. Sie sahen plötzlich einen riesigen weißen Turm. Der Weihnachtsmann wurde schneller, die anderen auch.

Nach ein paar Minuten waren sie da. Plötzlich roch es nach Zimtschnecken und Weihnachtsbraten. Eine kleine Eisenbahn fuhr auf echten Schienen im Kreis und es waren Tausende von Ständen aufgebaut und alle hatten Schönes und Leckeres zu verkaufen. Alles war schön beleuchtet und Weihnachtsmusik erklang. Ein paar kleine Wichtel und der Zauberer saßen zusammen auf einem Karussell. Weihnachten war gerettet und alle feierten das Fest fröhlich auf dem Bad Homburger Weihnachtsmarkt!


ENDE



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