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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Ein Tag im Schnee

Aktualisiert: 11. Dez. 2023

Von Johanna Pfeifer, 2a, Grundschule Dornholzhausen


Ein kleines Reh galoppierte eines Tages durch den Schnee im Wald. Heute wollte es einen größeren Ausflug machen und lief Richtung Straße und Stadt.

Es guckte auf einmal ganz aufgeregt. Es sah viele Menschen. Aber es wusste gar nicht warum. 'War hier etwa eine Menschenversammlung?' dachte das kleine Reh. 'Aber, warum denn?'. Jetzt fiel es ihm ein, es war ja Weihnachtszeit! Bestimmt ein Weihnachtstreffen oder wie sagen die Menschen, ein Weihnachtsmarkt. Es wollte ganz schnell zurück zu seiner Herde, aber es war so weit weg. War es doch zu weit gelaufen?


Das kleine Reh galoppierte los. Aber es schneite so sehr, dass es den Rückweg nicht richtig finden konnte. Es galoppierte nach rechts und nach links und wieder geradeaus und irgendwann wusste es gar nicht mehr, wo es war.

Doch plötzlich hörte es ein Brummen. Es hörte galoppierende Rehe. Oh, zum Glück, die Herde war da. Aber was war das? Sie waren alle auf der Flucht und als sie näher kamen, sah das kleine Reh ein Rudel Wölfe, das die Rehe jagte. Seine Mutter! Es musste seiner Mutter sagen, dass sie ihm folgen sollen. Das kleine Reh galoppierte so schnell es konnte zu seiner Mutter und sagte ihr, dass die Herde ihm folgen soll. So schnell es konnte galoppierte es zurück zum Weihnachtsmarkt und die Herde folgte. Es guckte sich um. Es sah das Schloss von Bad Homburg und den Weihnachtsmarkt. Was war wohl besser zum Verstecken? Es entschied sich für den Schlossgarten. Sie galoppierten so schnell sie konnten über die Straße. Oh nein, fast wäre die Herde angefahren worden, doch es ging gerade noch gut.


Im Schlossgarten angekommen suchten alle ein sicheres Versteck. Das kleine Reh hatte Angst, aber da erzählt die Mutter eine Geschichte. Im Winter, wenn die Weihnachtsmärkte beginnen, kommt auch bald bei den Rehen das sogenannte „Weihnachts-Reh und bringt Geschenke in den Wald. Die Geschichte war so schön, dass das kleine Reh die Wölfe völlig vergaß. Und als es aufschaute, waren die Wölfe nicht mehr da. Zur Sicherheit warteten die Rehe noch ein bisschen ab und bewunderten die tollen Lichter des Weihnachtsmarkts. Langsam trauten sie sich zurück und galoppierten durch den Schnee zurück in den Wald.


Nach dieser aufregenden Flucht vergingen die Tage wie im Flug und plötzlich war schon Weihnachten. Das kleine Reh war so aufgeregt und voller Vorfreude. Alle blieben lange wach. „Was ist das? Oh, das Weihnachts-Reh mit vielen Geschenken“.

Alle Rehe rissen die Geschenke auf und freuten sich sehr. Bald danach schliefen alle gut ein. Das kleine Reh hatte ein besonderes Geschenk. Ein kleiner Teddybär, mit dem es jede Nacht mit seiner Mama im Arm gut schlafen konnte.



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