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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Die Vorfreude der Mauschler in Bad Homburg

Aktualisiert: 11. Dez. 2023

von Nina Heyde, 5, Kaiserin-Friedrich-Gymnasium


Es waren einmal...

ein Mauschler und eine Mauschlerin, die unbedingt nach Bad Homburg wollten, weil für sie klar war, dass es dort bald sehr WEIHNACHTEN würde. Das tut es dann so sehr, weil es im dortigen Kurpark jedes Jahr leckere heiße Getränke, Eisstockschießen und eine Eislaufbahn, die um den Kaiserbrunnen führte, gab.


Mauschler sind blaue, einen halben Meter große, mit Schaufelhänden bestückte Wesen, die sich gerne von einem Ort zum anderen durchgraben. Sie freuten sich schon sehr auf Weihnachten, aber sie waren auch nervös und es war erst Oktober! Sie wissen, dass Bad Homburg toll ist, weil sie die beiden letztes Jahr schon beim Laternenfest waren und sich mit dem Hoffnungsstern Trita angefreundet hatten.

Die Vorfreude der Mauschler in Bad Homburg - Illustration Doro Kaiser
Die Vorfreude der Mauschler in Bad Homburg - Illustration Doro Kaiser

Es passierte sehr viel zwischen Oktober und Weihnachten. Zum Beispiel hatte der Mauschler einen Blau- und Brombeer-Gutschein beim Ernte-Dank-Fest gewonnen. Mauschler mögen blaue Beeren sehr, da die Farbe für ihr schönes, tiefblaues Fell sorgt. Der Mauschler freute sich über den Gutschein. Dem Mauschler fiel ein, dass es Herbst ist und auch bald WEIHNACHTEN. Jede Sekunde, in der es nicht WEIHNACHTET, fühlte sich wie ein Tag an, so sehr freute er sich...


„Endlich WEIHNACHTET es!“ sagte der Mauschler an WEIHNACHTEN und die Mauschlerin erwiderte: „Ich freue mich ja so!“. Als erstes begaben sie sich zum Kurpark und dem Kaiserbrunnen. Dort zogen sie ihre Schlittschuhe zum Eislaufen an. Es machte Spaß und danach tranken sie warmen, blauen Punsch. Dann gruben sie sich zum Eisstockschießen durch. Bei ihrer Ankunft trafen die beiden den Oberbürgermeister, der ihnen persönlich schöne WEIHNACHTEN wünschte. Sie freuten sich sehr und sagten gleichzeitig: „Danke, gleichfalls!“.

Platt vom Feiern begaben sie sich zurück zu ihrer großen und mit funkelndem Schnee bedeckten Höhle. Ihre


WEIHNACHTSTANNE stand direkt vor dem Eingang. Darunter lagen viele Geschenke. Sie packten aus und der Mauschler sah, dass er blaues Schlumpfeis und eine blaue Nachbildung des weißen Bad Homburger Turmes von der Mauschlerin geschenkt bekommen hatte. Er hatte ihr seinen Blau- und Brombeer-Gutschein und blaue Blumen geschenkt. Plötzlich fuhr der WEIHNACHTSMANN an ihrer Höhle vorbei. Er sah so aus, wie er oft beschrieben wurde: weiße Haare, langer weißer Bart, roter Mantel… und er saß auf einem Schlitten, der vollgepackt mit Geschenken war. Der WEIHNACHTSMANN wollte gerade mit Rudolf und den anderen magischen Rentieren abheben, aber die Mauschler warfen sich vor den Schlitten und riefen laut: „HAAAALT! Wir wollen uns noch etwas wünschen!“. Kurz vor ihnen stoppte Rudolf und alle Rentiere purzelten übereinander. Dieses Chaos sah vielleicht witzig aus! Rudolf sagte: „Tja, das müsst ihr dem WEIHNACHTSMANN sagen.“. Dieser fragte: „Was wünscht ihr euch denn?“. Sie antworteten sofort: „Gaaaanz viiiiiel BROMBEEREIS!“. Der WEIHNACHTSMANN zwinkerte ihnen zu und flog los. Sie waren enttäuscht, da nichts passierte.



Sie drehten sich zu ihrer Höhle um und staunten nicht schlecht...

Diese war über und über mit blauen, großen, duftenden Eisbrocken gefüllt! Als sie daran leckten, leuchteten ihre Augen auf, denn die Brocken schmeckten wie die leckersten Brombeeren, die die beiden je gegessen hatten. Am nächsten Morgen war es leider schon alle, aber sie freuten sich schon auf die baldigen Oster-Leckereien.


Denn Vorfreude ist und bleibt immer die schönste Freude!


ENDE



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