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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Der Lebkuchenturm

von Miriam, Kira, Stella und Fiona, 4. Klasse, Paul-Maar-Schule


Es war einmal ein fauler Engel namens Nikolaus. Er schwänzte die Schule und stahl Lebkuchen aus der Weihnachtsbäckerei. Es war kurz vor Weihnachten. Gerade war Unterricht in der Weihnachtsbäckerei. Als der Oberengel mit dem Rücken zu Nikolaus stand, schlich dieser in die Backstube. Doch der Oberengel bemerkte ihn: ,,Wo willst du hin?“ ,,I ich möchte auf die Toilette“, stotterte Nikolaus. ,,Da geht es aber nicht zur Toilette“, sagte der Oberengel streng. Als es Tag für Tag so weiter ging, beschloss der Oberengel ihm eine letzte Chance zu geben. Dafür musste Nikolaus aber auf die Erde. Plötzlich lösten sich die Wolken unter Nikolaus Füßen, und er flog auf Bad Homburg v.d.H. zu. Dort landete auf dem weißen Turm.


Zur gleichen Zeit besuchte eine sechsköpfige Familie den weißen Turm. Die älteste Tochter hieß Fiona, die zweitälteste Miriam, danach kam Kira und die jüngste nannte man Stella. Nikolaus versteckte sich, doch die Kinder sahen ihn.,,, Wer bist du denn?“ fragte ihn Kira. ,,Der hat Flügel“, flüsterte Stella." "Nein, das ist nur ein Kostüm“, meinte Fiona. ,,Ich habe eine Idee wie wir herausfinden, ob es Flügel sind. Miriam, lenke ihn ab!“ flüsterte Kira. ,,Was flüstert ihr da?“, fragte Nikolaus .,Ach nichts ,“ sagten die Kinder schnell. ,,Hey, Nikolaus schau mal da!“, rief Miriam. In diesem Moment verwandelte der Oberengel den weißen Turm in einen Lebkuchenturm. Da zog Stella an den Flügeln von Nikolaus. ,,Au!!!!“ rief Nikolaus. ,,Du bist ein Engel!“, riefen die vier Kinder. ,,Ja das stimmt, aber eure Eltern dürfen mich nicht sehen. Erwachsene glauben nicht an Engel“ erwiderte Nikolaus. Alle waren sprachlos. „Ich fasse es nicht!“ meinte Fiona. „Ja, aber schaut mal da“, Miriam zeigte nach unten. Von dort kamen viele Tiere. Sie knabberten an dem Lebkuchenturm. „Wir müssen was tun, der weiße Turm muss Bad Homburg erhalten bleiben“, meinte Stella.


Alle dachten nach. . „Ich könnte einen Spruch aufsagen.“, meinte Nikolaus. Doch weil er in der Schule nicht aufgepasst hatte, funktionierte das nicht. „Ich schaffe es nicht!“, rief Nikolaus ,,Doch, du musst nur an dich glauben!“, machten ihm die Kinder Mut. ,,Und was jetzt?“ ,wollte Stella wissen. ,,Moment ich glaube ich...“ dachte Nikolaus nach. ,,Was glaubst du?“, fragte Kira. ,,Ich weiß es nicht ,gerade fiel mir kurz der Zauberspruch ein“, dachte Nikolaus laut nach. ,,Streng dich an!“ forderten ihn die Kinder auf. ,,Geht weg !“rief Nikolaus den Tieren zu. Doch die Tiere hörten nicht. ,,Lauter!“ riefen die Kinder. ,,Auf drei. Eins, zwei, drei!“ hörte man Stellas Stimme. ,,Haut ab!!!“,schrien alle gleichzeitig. Die Tiere hoben kurz den Kopf, aber fraßen gleich weiter. ,,Kinder kommt ihr jetzt, wir wollen gehen“, hörte man ihre Eltern rufen. Die Kinder antworteten: „Wir kommen gleich.“ Zu Nikolaus sagen sie: ,,Wir müssen uns beeilen.“ Plötzlich brach der Turm ein Stück in sich zusammen. ,,Kommt zu mir, ich hebe euch runter“, bot Nikolaus an. Als die Kinder sanft auf der Erde landeten, bedankten sie sich . Mit einem Sog war Nikolaus verschwunden.


,,Herzlichen Glückwunsch du hast die Prüfung bestanden!“, rief der Oberengel. Nikolaus guckte ganz verdutzt „Welche Prüfung ?“ fragte er. ,,Ich wollte dir eine letzte Chance geben“, weihte ihn der Oberengel ein. ,,Und jetzt zaubere ich den weißen Turm wieder zurück“. ,,Du warst das?“, fragte Nikolaus. Seither schwänzte Nikolaus nie mehr die Schule. Dieses Abenteuer war ihm eine Lehre. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.


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