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  • Weihnachtsstadt Bad Homburg

Das verschwundene Kind

Aktualisiert: 11. Dez. 2023

Von Julian Valenthon, 6a, accadis ISB


Es war einmal in der Louisenstraße ein kleines Haus am Seitenrand der Straße. Dort lebte ein kleiner Junge namens Max. Es war ein paar Tage vor Weihnachten und Max war schon sehr aufgeregt. Max war dabei, den Weihnachtsbaum zu dekorieren und probierte den Stern ganz oben auf die Spitze zu setzen, doch auf einmal verlor er die Balance und fiel auf den Boden. Er probierte, sich noch aus dem Weg zu drehen, doch der gesamte Weihnachtsbaum fiel auf sein Gesicht. Max schrie und war plötzlich wie vom Erdboden verschluckt verschwunden.

Max wachte auf und fand sich in einem riesigen weißen Turm wieder. Max hatte gar keinen Plan, wo er sich gerade befand, doch als er aus dem kleinen Spalt vom Turm heraus schaute, hatte er das Schlimmste erwartet.

Er war im Turm der bösen Hexe Rowena gefangen. Max hatte viele Geschichten bereits über sie gehört, aber er hatte nie wirklich an diese Hexe geglaubt, doch jetzt befand er sich selbst in einer lebendigen Krise. Er erinnerte sich, dass wenn einer Person dreimal etwas Schlechtes passiert, dann wird man von Rowena eingefangen. Ihm ist beim Dekorieren des Weihnachtsbaums zweimal eine Kugel zu Bruch gegangen und einmal ist ihm zuletzt der ganze Weihnachtsbaum auf den Kopf gestürzt. Ihm ist nur noch eingefallen, dass er selber zur Hexe Rowena gehen musste, um letztendlich aus ihrer Gefangenschaft befreit zu werden.


Auf dem Weg zur Hexe schlich er sich die vielen Treppen heimlich runter, bis er die böse Rowena schließlich in naher Ferne mit eigenen Augen sah. Diese war gerade dabei, sich eine eklige Froschsuppe zu kochen. Rowena sah Max und stürmte darauf auf ihn los und packte ihn kräftig am Kragen. Max kämpfte, um sich aus ihren kräftigen Klauen zu befreien. Dies gelang ihm nicht, doch in seiner Not hatte er schließlich eine geniale Idee und sagte: „Wenn du mich freilässt, dann werde ich für dich arbeiten!” Die Hexe überlegte kurz und ließ ihn daraufhin frei und Max fing sofort an, für sie zu arbeiten.


Nach einem langen und stressigen Tag legte sich die Hexe schließlich hin und schlief fest ein. Max arbeitete in Ruhe weiter, doch als er bemerkte, dass die Hexe eingeschlafen war, war es an der Zeit, seine Idee in die Tat umzusetzen. Der Plan war es, den magischen Zauberstab von der Hexe zu klauen und dann so schnell wie möglich aus dem Weißen Turm zu entkommen. Max schlich sich leise an die schlafende Hexe heran, schnappte sich heimlich ihren Zauberstab, aber als er den Zauberstab fest in seiner Hand hatte, wachte die Hexe plötzlich auf. Max bekam richtig Angst. Panisch schwang er wild den Zauberstab dreimal hoch und runter und sagte: “Hex, Hex, Applaus, Applaus, ich möchte aus dem Haus heraus”. Wie durch ein Wunder ging plötzlich die Tür auf und Max nutzte seine Chance, ließ blitzschnell den Zauberstab auf den Boden fallen und rannte, so schnell er konnte, aus dem weißen Turm. Die Hexe war schon alt und konnte Max nicht einholen.


Als Max letztendlich wieder bei sich zu Hause angekommen war, fiel ihm ein riesiger Stein vom Herzen, denn er war sehr glücklich, dass er sich aus dieser beängstigenden Situation eigenständig befreien konnte. Er beschäftigte sich umgehend damit, den am Boden liegenden Weihnachtsbaum aufzustellen und zu Ende zu dekorieren. Schließlich bekam er von seinen Eltern ein großes Lob und gemeinsam konnten sie alle zusammen ein frohes Weihnachtsfest feiern.



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