Leider müssen auch wir frühzeitig die Tore schließen und haben am 14. & 15.12. von 10 bis 19 Uhr das letzte Mal für euch geöffnet.


Wir sagen jetzt schon DANKE! Für eine einmalige Erfahrung, grandiose Händler und ganz viele tolle, begeisterte und kauflustige Kunden! Wir hoffen, dass wir euch im Nächsten Jahr wieder ganz traditionell auf dem schönsten Weihnachtsmarkt im Rhein-Main-Gebiet, auf dem Romantischen Weihnachtsmarkt am Schloss Bad Homburg begrüßen dürfen!


Ketty Urbani & Nina Gerlach

für das Team der

Weihnachtsstadt Bad Homburg

Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe


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von Hans Döhne


Es war einmal in dem schönen, von dichten Wäldern umrundeten Bad Homburg.

Eine Legende besagt, dass alle sieben Jahrhunderte, ein Zauber eine Sehenswürdigkeit der Stadt belegen würde. Dieses Jahr war der Weiße Turm an der Reihe. Der Zauber würde die Sehenswürdigkeit zu Leben erwecken und der Turm musste Rätsel in einem bestimmten Zeitraum lösen, um zur Normalität zurückzukehren.



Am 3. Advent war es soweit. Über Nacht wurde der Turm lebendig und ein weihnachtlicher Elf wurde ihm gesandt, um ihm bei den zahlreichen Aufgaben zu helfen. Der Elf stellte sich mit dem Namen Bob vor. Bob hatte zuvor das erste Rätsel bereits gefunden. Es hing am Stamm des Weihnachtsbaums vor dem Kurhaus. Das erste zu vollendende Rätsel lautete: „Folge dem Pfad der Schwäne bis zum goldenen Tempel. Dort wartet das nächste Rätsel bereits auf euch!“ Zunächst wusste keiner der Beiden, weder Bob noch der wohlbekannte Turm, des Rätsels Lösung. Doch nach langem Grübeln kam der vom Nordpol gesandte Helfer auf eine Idee: „Der Teich im Kurpark, der heißt doch Schwanenteich oder? Dann müssen wir nur noch nach einem goldenen Tempel suchen!“ Der Turm entgegnete: „Gute Idee, aber ob du Recht behältst kann ich dir nicht sagen denn ich war ja noch nie im Kurpark!“ Gesagt, getan, und die beiden Partner machten sich auf den Weg. Als sie ankamen suchten die Beiden den kompletten Tempel ab, doch es ließ sich nichts vorfinden. Der Turm meinte: „Sieht nicht so aus, als ob hier irgendetwas wäre…“ Der Elf überlegte kurz und kam dann mit einer passenden Antwort: „Ganz einfach! Wir sind beim falschen Tempel. Wir sind hier beim neueren und das Rätsel ist wahrscheinlich beim älteren!“ Nach einem weiterem Weg waren die Partner beim alten Siamesischen Tempel angelangt. Und am goldenen Geländer hing auch schon ein weihnachtlich geschmückter Brief. „Aha, da haben wir ja auch schon die nächstes Ziel“, rief Bob und der Turm entgegnete: „Perfekt! Schau rein und lies vor!“ Der Elf las: „Herzlichen Glückwunsch! Ihr beiden habt die erste Aufgabe mit Erfolg gemeistert! Das nächster zu besuchender Ort geht zu einer alten Kirche, die nicht unserem Kulturkreis angehört und eine goldene Zwiebelförmige Kuppel hat. Viel Glück!“ Der Turm meinte: „Das Glück können wir gut gebrauchen…“


Kurz darauf hatte sich das mittlerweile gut eingespielte Duo darauf geeinigt, dass damit nur die Russische Kapelle gemeint sein könnte. Der am Vortag gefallene Schnee reflektierte die Sonne und somit strahlte die Kapelle in goldener, glitzernder Pracht und Wonne. Den Turm freute dieser wundervolle Anblick: „Einfach toll, dieser Anblick! Mir fehlen die Worte, ich sehe, dass es wirklich auch noch andere tolle Gebäude in dieser schönen Stadt gibt!“ Und an der Tür der kleinen Kapelle hing auch schon ein Brief: „Die Aufgabe vom Siamesischen Tempel zur russischen Kapelle zu laufen war wahrlich keine schwere… Doch nun zur letzten, großen Herausforderung…“. Der Turm unterbrach Bob beim Lesen: „Hoffentlich nicht zu groß, denn morgen wird der Weihnachtsmarkt eröffnet und ich möchte, dass die Kinder mit der Mini-Eisenbahn um mich herumfahren können!“ Bob antwortete: „Nun sei doch nicht so. Wir schaffen das sicher und wenn nicht, wird ein Weihnachtswunder geschehen und wir sind pünktlich zurück. So, und jetzt lass' mich mal vorlesen.“ Und er las: „Früher von Römern erbaut, später von einem Kaiser restauriert, und heute von Touristen besetzt. Wovon ist die Rede? Fahrt zum Ziel und ihr seid am Ende eurer ganzen Herausforderung.“ „Römer in Bad Homburg? Wann das denn?“, meinte der Turm verwirrt. „Hmm, lass mich mal kurz überlegen… Aha! Hierbei kann nur von der Saalburg die Rede sein! Sie wurde von den Römern gebaut und von Kaiser Wilhelm II. restauriert. Und heute ist sie ein Museum. Los geht’s!“ Die beiden holten sich die von der Stadt überall seit kurzem kurzfristig zu mietenden E-Bikes und fuhren los in Richtung Saalburg. Der Turm ärgerte sich: „So viele Autos und so wenige Fahrradwege in dieser schönen Stadt. Wie sollen wir denn so ankommen?“ „Irgendwie werden wir es schon schaffen…“ Nach mehrstündiger Anreise standen der weiße Turm und der Weihnachtself vor den Türen des Kastells. Und sie hatten es nun endlich geschafft, denn sie waren hier richtig. An der Statue vor dem Fort hing ein letzter Brief: „Ihr habt es geschafft! Herzlichen Glückwunsch! Nicht viele heimsen nach so großer Zeit schon den Erfolg ein!“ Der Turm wurde abermals hektisch: „Es ist bald 18 Uhr! Der Markt macht auf und wir sind noch hier oben und mit dem Rad… Darüber will ich gar nicht reden. Wir haben noch gut eine halbe Stunde, jetzt brauchen wir ein Wunder!“ Doch aus nicht weiter Ferne ertönte: „Ho, ho, ho! Ihr beiden braucht wohl ein Wunder! Zu gut, dass ich euch helfen kann! Hier ist nämlich euer Weihnachtswunder!“


Der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten mit all seinen Rentieren kam vom Himmel herab! Der Turm konnte seinen Augen nicht trauen: „Aber wie? Es gibt ihn also doch wirklich! Dem Himmel sei Dank, jetzt komme ich doch noch rechtzeitig zum Markt!“ Mit einer dröhnenden Stimme antwortete der Weihnachtsmann: „Ich war gerade dabei meine Route für Heiligabend durchzugehen, als ich gemerkt habe, dass hier jemand ein Wunder braucht! Und der Weihnachtsmarkt am Schloss ist nicht der Gleiche ohne Bad Homburgs Wahrzeichen, seinen Weißen Turm!“ Bob meinte: „Du hast ja so recht Weihnachtsmann! Doch nun müssen wir aber schnell handeln! Wie kommt der Turm zurück?“ „Na auf meinem fliegenden Schlitten natürlich! Da ist genug Platz für alle. Dann sind wir im Nu zurück.“ Zuerst stieg der Turm auf den Schlitten. Ein sehr ungewohnter Anblick eine Sehenswürdigkeit auf dem Schlitten vom Weihnachtsmann zu sehen, aber Weihnachtswunder ist Weihnachtswunder. Dann stiegen noch Bob und der Retter des Abends auf und sie flogen los. Es hatte sich schon eine Menge im Schlosshof versammelt und alle warteten gespannt auf die Eröffnungsrede vom Oberbürgermeister der Stadt. Doch dieser wusste auch nicht, wo der Turm momentan war, doch plötzlich hörten alle aus der Ferne Glöckchen und dann kam im Mondschein der Schlitten vom Weihnachtsmann samt Turm ins Blickfeld. Der Abend war gerettet! Der Turm verabschiedete sich von Bob und schließlich noch vom Weihnachtsmann: „Danke Bob! Ohne deine Hilfe wäre ich aufgeschmissen! Und wie Recht du mit dem Weihnachtswunder hattest… Ich hoffe wir sehen uns bald wieder!“ „Ja mein Freund, ich auch. Es war mir eine Ehre dir behilflich zu sein!“ Danach meinte der Turm noch zum Weihnachtsmann: „Und ihnen danke ich auch. Wären sie nicht wären alle Bad Homburger Bürger enttäuscht gewesen!“ Der Weihnachtsmann erwiderte: „Auch mir war es eine Ehre! Wir wollen ja nicht, dass die Bürger traurig sind. Und jetzt an alle: Ho, ho, ho und ein gesegnetes Weihnachtsfest in ein paar Tagen!“ Und mit diesen Worten sprang er auf seinen Schlitten und flog mit Bob los. Noch währenddessen kehrte der Turm wieder zur Normalität zurück und der Weihnachtsmarkt begann. Es war ein legendärer Abend.

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von Carla Meyer



Es waren einmal zwei Kinder, die hießen Maja und Louisa. Sie sollten zu ihrer Oma Liesbeth fahren. Als sie in Bad Homburg ankamen, liefen sie durch den Kurpark und fanden eine wunderschöne Muschel, die auch bei den dunkelsten Wolken schimmerte. Damit sie nicht zu spät zum Mittagessen kamen liefen sie weiter.

Bei Oma Liesbeth angekommen sagte diese: „Ihr seid aber groß geworden.“ Sie wuschen sich die Hände und setzten sich an den gedeckten Mittagstisch. Oma erzählte, wie sie mit ihren Freundinnen ganz Bad Homburg erkundet hatte. Mit diesen Worten ging sie in die Küche. Louisa sagte zu Maja: „Wäre es nicht schön, wenn wir Oma Bad Homburg erkunden könnten?“ Plötzlich wurden sie mit einem Buch, das sie vorher noch nie gesehen hatten, eingesaugt. Sie befanden sich 70 Jahre in der Vergangenheit.

So liefen sie in den Kurpark, weil Maja meinte, dass sie dort weiterkommen würden, da die Mädchen dort die Muschel gefunden hatten. Sie kamen an der Kaiser Friedrich Promenade vorbei. Da sagte Louisa: „Dort ist das Schloss von Bad Homburg.“ „Wie wunderschön es ist“, meinte auch Maja. Sie gingen ins Schloss und da sprach sie eine nette junge Dame an: „Ich bin Landgräfin Elisabeth aber nennt mich ruhig Eliza. Ich wohne hier in dem Schloss zusammen mit meinen Eltern. Mein Vater ist Georg III. und meine Mutter Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz. Und wer seid ihr?“ Nun stellten sich Maja und Louisa vor und erzählten ihr von der Wunschmuschel. „Ach tatsächlich“, sagte die Landgräfin. „Ich bin auch mal mit ihr gereist und Dank ihr habe ich Bad Homburg besser kennengelernt.“ Sie gab den Mädchen einen Tipp, wo es ihr auf ihrer Reise gut gefallen hat, am Thai Sala Tempel. Als die Mädchen sich von ihr verabschiedet hatten sagte Louisa: „Irgendwie kommt sie mir bekannt vor.“ Maja ging es genauso. Sie wünschten sich, wie die Landgräfin es empfohlen hatte, an den Thai Sala Tempel. Im gleichen Moment waren sie da. Dort angekommen setzten sie sich auf die Steinstufen. dachten über das ganze Geschehen nach und fragten sich, ob es noch so prachtvolle Gebäude gibt. So kamen sie an der Russisch-Orthodoxen Kirche an.

Maja und Louisa hatten viele Eindrücke gesammelt und wünschten sich zurück in die Gegenwart zu Oma Liesbeth. Schwubb die Wubb fanden sie sich in der Küche ihrer Oma wieder. Sie berichteten über ihre „Reise“ und Oma Liesbeth musste etwas schmunzeln. „Warum lachst du?“, fragte Maja. Da holte Oma ein Foto aus ihrer Jugend. Die Mädchen erkannten die Person sofort wieder und fragten, ob sie Landgräfin Elisabeth ist. Oma meinte: „Ja, die bin ich.“ Am Abend gingen sie auf den Bad Homburger Weihnachtsmarkt am Schloss und tranken heißen Kakao mit Sahne und Streuseln- „Diesen Tag werden wir ganz sicher nicht vergessen“, meinten Maja und Louisa. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann reisen sie immer noch mit der Wunschmuschel.

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